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  • Marco und Kim

Auf nach Borneo!

Motiviert und voller Zuversicht machten wir uns am 8. Juli 2019 auf den langen Weg nach Borneo mit einem kurzen Zwischenstopp in Singapur. Auf Borneo, in der BOS-Rettungsstation in Samboja Lestari, kamen wir am 10. Juli nach 35 Stunden Reisezeit an. Doch was hat uns nach Borneo geführt? Warum unternehmen wir diese Reise?


@ BOS Schweiz | Blick auf Borneo, Indonesien

Bis zu 1 Million Tierarten vom Aussterben bedroht


Vor Kurzem ging weltweit eine Studie durch die Medien, die aufzeigt, dass bis zu 1 Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind. Dies hat uns beide nicht nur schockiert, sondern auch massiv enttäuscht.


Zur selben Zeit haben wir unsere Semesterferien geplant – mit der Absicht: ein Volunteering in einer Rehabilitationsstation für Wildtiere zu absolvieren. Aufgrund Kims bisheriger freiwilliger Arbeit für Borneo Orangutan Survival (BOS) Schweiz, war auch schnell klar, wohin die Reise gehen würde – in die Orang-Utan- und Malaienbären-Rettungsstation nach Samboja Lestari, Borneo, Indonesien.



Malaienbären brauchen unsere Aufmerksamkeit


Im Gegensatz zu hunderten Orang-Utans haben mehr als 60 Malaienbären in den letzten Jahren kaum Aufmerksamkeit erhalten – zu gross war der Zustrom neuer, verletzter oder auch verwaister Orang-Utans.


Damit waren unsere Absichten klar und wir wollten auf Borneo für die bedrohten Malaienbären volunteeren. Wir möchten dieser bedrohten Tierart helfen, ein artgerechtes Leben zu führen. Wir möchten, dass sie in den Aussengehegen auf Bäumen klettern und spielen, anstatt auf wenigen Quadratmetern zu weilen.


Los geht unsere Reise nach Samboja Lestari (Borneo)


In Samboja Lestari lernen wir das Schicksal vieler Malaienbären kennen. Wir wissen: einige warten noch immer auf ihren Umzug in die neue, sehr viel grössere BOS-Rettungsstation von Nyaru Menteng nach Samboja Lestari.


Elektrischen Zaun repariert


In den ersten Tagen lernten wir die Umgebung, die Arbeitskollegen und die Malaienbären kennen und halfen an zwei Tagen, einen elektrischen Zaun zu reparieren. In der Nacht zuvor wurde dieser von einem Baum zerstört. Auch halfen wir, einen alten, maroden Spielplatz zu demontieren.


Zur BOS-Rettungsstation nach Nyaru Menteng


Am 14. Juli um 3:00 Uhr morgens ging unsere Reise weiter in die BOS-Rettungsstation nach Nyaru Menteng, wo uns rund 300 Orang-Utans begrüssten. Hier wurde unter anderem die erfolgreiche Fernsehsendung «Orangutan Jungle School» gedreht.

© BOS Schweiz | BOS-Rettungsstation Nyaru Menteng

Nyaru Menteng ist auch das Zuhause von einem vier-monatigen Malaienbär-Baby, das schon bald ins neue Gehege in Samboja Lestari umziehen wird.



Vor-Auswilderungsinseln für rehabilitierte Orang-Utans


Zudem erhielten wir die grossartige Möglichkeit, BOS-Vor-Auswilderungsinseln zu besichtigen. Hier werden rehabilitierte Orang-Utans auf die Probe gestellt, ob sie für ein Leben in Freiheit vorbereitet sind.

@BOS Schweiz | Rehabilitierter Orang-Utan auf der Vor-Auswilderungsinsel

Bald zurück bei den Malaienbären nach Samboja Lestari


Am 17. Juli führt es uns wieder zurück zu den Malaienbären nach Samboja Lestari, wo wir zwei Wochen lang tatkräftig arbeiten und mithelfen werden.


6 Malaienbären ziehen ins neue Gehege in Samboja Lestari


Während wir uns an diesem Tag für eine kurze Stunde in den Flieger zurück nach Balikpapan setzen werden, machen sich parallel einige BOS-Mitarbeiter und 6 Malaienbären auf die knapp 20-stündige und sehr beschwerliche Autofahrt von Nyaru-Menteng nach Samboja Lestari, wo sie zusammen mit weiteren Bären ins neue grosse Aussen-Gehege einziehen werden.


Wir halten euch auf dem Laufenden!


Malaienbären leben in der neuen BOS-Rettungsstation Samboja Lestari (Borneo) mit sehr viel Auslauf und in bärengerechter Haltung